Herzlich willkommen auf gemeinsam-voran

3. Juli 2010

Zwei spannende Referate und angeregte Diskussionen am Forum 4 «gemeinsam voran»

Der aktive Miteinbezug der gesamten Bevölkerung von Wil und Bronschhofen ist wichtiges Element in der laufenden Phase des Projektes «gemeinsam voran». Dafür haben die Behörden beider Gemeinden vier Forums-Veranstaltungen vorgesehen, deren letzte heute Samstag, 3. Juli 2010, in der Kanti Wil stattgefunden hat. Im Zentrum des Forums standen die Referate von Vreni Wild, Gemeindepräsidentin von Neckertal, und Peter Göldi, Gemeindepräsident von Gommiswald, zu den abgeschlossenen respektive laufenden Vereinigungsprojekten ihrer jeweiligen Gemeinde.



Noch einmal waren alle interessierten Personen aus Wil und Bronschhofen eingeladen, sich über den aktuellen Stand des Projektes «gemeinsam voran» für die Vereinigung der beiden Gemeinden Wil und Bronschhofen informieren zu lassen und sich aktiv einzubringen sowie Fragen zu stellen. Rund 60 Personen nahmen am Anlass in der Kantonsschule Wil teil.

Präsentation Ablauf und Vereinigungsbeschluss (PDF)


Anschauliche Referate
Das Vereinigungsvorhaben von Wil und Bronschhofen ist nicht das einzige im Kanton St. Gallen. So schlossen sich beispielsweise die Toggenburger Gemeinden Mogelsberg, Brunnadern und St. Peterzell auf 1. Januar 2009 zur Gemeinde Neckertal zusammen, während Gommiswald, Ernetschwil und Rieden derzeit ein Zusammengehen prüfen und die Grundsatzabstimmung auf September 2010 angesetzt haben. In zwei Kurzreferaten berichteten Vreni Wild, Gemeindepräsidentin von Neckertal, und Peter Göldi, Gemeindepräsident von Gommiswald, sehr anschaulich und praxisnah über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse im Zusammenhang mit dem abgeschlossenen respektive laufenden Gemeindevereinigungs-Prozess.

 

Auszug des Referats von Vreni Wild: «Die Vereinigung war ein guter Entscheid – wir sind verwaltungstechnisch und politisch gut für die Zukunft gerüstet.» Allgemein habe man sehr gute Erfahrungen gemacht – nicht nur bezüglich der finanziellen Vorteile infolge der Kantonsbeiträge: Die Vereinigung habe ein offenes, zukunftsgerichtetes Gemeindeimage gebracht, verbunden mit einem neuen, frischen Auftritt. Zudem seien komplexe Strukturen vereinfacht worden, Planungen seien nun im grösseren Rahmen und Zusammenhang möglich.

Zusammenfassung des ganzen Referats von Vreni Wild (PDF)
Präsentation der Referentin Vreni Wild, Gemeinde Neckertal (PDF)

Auszug des Referats von Peter Göldi zu den Chancen, welche eine Gemeindevereinigung mit sich bringt: «Neben einer ganzheitlichen Politik und Strategie, welche Querschnittthemen an einen Tisch bringt, sowie einer umfassenden Finanzpolitik und -planung sehe ich vor allem einen Vorteil in der Konzentration auf das Kerngeschäft: Weniger Doppelspurigkeiten oder punktuelle Vereinbarungen bringen Spar- und Synergiepotentiale und eine Optimierung der Ressourcen in der Verwaltung als Dienstleistungszentrum. Zudem wird die Schule vom Gemeinderat getragen.»

Zusammenfassung des ganzen Referats von Vreni Wild (PDF)
Präsentation des Referenten Peter Göldi, Gemeinde Gommiswald (PDF)


Raum für individuelle Fragen und Diskussionen
Im Rahmen des vierten Forums wurden im Plenum noch einmal die wichtigsten Punkte des Vereinigungsbeschlusses rekapituliert. Zudem berichteten die Leitenden der Teilprojekte, in denen primär die detaillierte inhaltliche Arbeit in den verschiedenen Analysefeldern geleistet worden war, über den Stand der Dinge und noch offene Fragestellungen. Anschliessend bestand für das Publikum die Möglichkeit, den Verantwortlichen individuelle Fragen zu stellen, mit ihnen zu diskutieren und Ergänzungen anzubringen. Diese Diskussionen fanden insbesondere in der Pause eine angeregte Fortführung.

      

     

      

Präsentation Bereich Finanzen (PDF)
Präsentation Bereich Bildung und Sport (PDF)
Präsentation Bereich Soziales, Jugend und Alter (PDF)
Präsentation Bereich Versorgung und Sicherheit (PDF)


Auf den Zahn fühlen
Im letzten Block des heutigen Forums stellen sich Vreni Wild und Peter Göldi sowie Christof Gämperle (Präsident des Wiler Stadtparlaments), Bruno Gähwiler (Stadtpräsident Wil) und Max Rohr (Gemeindepräsident Bronschhofen) in einem von Projektleiter Guido Kriech geführten Podiumsgespräch den Fragen der Forumsteilnehmerinnen und -teilnehmer. Mit seinen Fragen vermochte es Guido Kriech, der Referentin und dem Referenten, dem Parlamentspräsidenten sowie den beiden Gemeindepräsidenten in humorvoller Art und Weise auf den Zahn zu fühlen.